Konstantin Wecker - Poesie & Widerstand - Zusatztermine 2018

Konzertsaal der Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße / Ecke Fasanenstraße
10623 Berlin

Tickets ab 45,95 €

Veranstalter: Meistersinger Konzerte & Promotion GmbH, Alexanderstraße 9, 10178 Berlin, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Konstantin Wecker- Tour “Poesie und Widerstand“ geht weiter
Sein Name und seine Stimme rütteln wach. Seit über 40 Jahren zählt Konstantin Wecker zu den bedeutenden deutschen Liedermachern, dem genug bekanntlich nie genug war. So sehen das auch seine Anhänger.
Denn 2018 wird der Musiker, Autor und Schauspieler seine große Jubiläumstour, die er 2017 anlässlich seines 70.
Geburtstages begann, fortsetzen. Viele Zusatzkonzerte stehen aufgrund der großen Nachfrage bereits fest.
Der Titel: Poesie und Widerstand. Über 70 Jahre Ungehorsam - verändert hat sich der Künstler in seinem Leben schon oft, ein Anderer ist er nie geworden. Seit Jahrzehnten ist der Münchner ein Garant für volle Säle und aufgeweckte Besucher. Im Lauf seiner Karriere setzte er zu träumerischen Liebesflügen an, ging durch stürmische Zeiten, gestattete sich Revolte und war liedestoll, wütend, zärtlich, inwendig warm und immer auch uferlos. Auch wenn er allzu gerne unter dem Blütenfall des Meeres am Strand lebte, ist er sich und seinen Anhängern immer treu geblieben. Denn seine Heimat ist die Bühne und sie wird es immer bleiben. Also, kein Grund zu klagen. Obwohl, aufschreien möchte er schon. Immer wieder. Noch lauter seine Stimme erheben für die Schwachen, die Gestrandeten am Rande der Gesellschaft, die seitlich Umgeknickten, die er schon immer mit seinem Melodien und Texten in den Arm genommen hat. Verbogen hat sich Konstantin Wecker nie, sein Song „Ich singe, weil ich ein Lied hab“ ist und bleibt für ihn der freudigste und wahrhaftigste Grund zu singen. Also alles beim Alten? Mitnichten. Jetzt, wo die soziale Kälte wieder grölend Einzug feiert in Europa und in Deutschland,
wehrt sich der Liedermacher nicht mehr so stark wie noch vor ein paar Jahren dagegen, ein politischer Liedermacher zu sein: „Ich wollte immer Liebeslieder schreiben. Schon als 18-Jähriger, als ich begonnen hatte, meine Gedichte zu vertonen. Doch meine immer stärker werdende Wut über Neid, Fremdenhass und Profitgier zwingen mich dazu, mich mehr denn je einzumischen.“
Die Liebe und die Zärtlichkeit ging dem Poeten dabei nie verloren: „Im Grunde sind meine politischen Lieder Ausdruck meiner Liebe für die Menschen, meiner Leidenschaft für den Humanismus.“ Konstantin Wecker gestattete sich schon immer eine ganze Menge Leben, aus dem die schönsten Melodien sprudelten. Seine Musik ist ein stetiger Fluss, ein Weg, auf dem ihn immer wieder großartige Kolleginnen und Kollegen aus allen Teilen der Welt begleitet haben. Darunter Joan Baez, Mercedes Sosa, Charlie Mariano, Arlo Guthrie, Pete York, Pippo Pollina - um nur einige zu nennen.

Ort der Veranstaltung

Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße / Ecke Fasanenstraße
10623 Berlin
Deutschland
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Als eine der größten und vielseitigsten Kunsthochschulen Europas genießt die Universität der Künste in Berlin weltweit hohes Ansehen. Mehr als 4.000 Studierende stellen sich hier in 30 Studiengängen nicht nur sämtlichen Herausforderungen eines künstlerischen Studiums, sondern formen die UdK auch als Begegnungsstätte für Kunst und Wissenschaft.

Die Universität der Künste geht auf die „Kurfürstliche Academie der Mahler-, Bildhauer- und Architectur-Kunst“ aus dem Jahr 1696 zurück und ist damit eine der ältesten Kunsthochschulen weltweit. Aus Zusammenschlüssen einzelner Hochschulen entstand 1975 die „Hochschule der Künste“, die seit 2001 unter ihrem heutigen Namen bekannt ist. Die UdK vereint sowohl bildende und darstellende Künste als auch Musik und Gestaltung unter ihrem Dach. Dadurch schafft sie große Chancen für fächerübergreifendes Lernen, was zu ihrem hohen internationalen Renommee beiträgt. Zahlreiche berühmte Musiker, Wissenschaftler und Künstler lehrten an der UdK, darunter der Musiker Dieter Schnebel, der Maler Helmut Thoma oder die Modedesignerin Vivienne Westwood.

Die Studierenden ebenso wie die Lehrenden der einzelnen Fakultäten präsentieren sich in vielen Veranstaltungen dem kritischen Publikum. Mehr als 500 solcher Ausstellungen, Vortragsabende oder Konzerte finden jährlich statt – viele von ihnen haben sich als Highlights des Berliner Kulturkalenders etabliert.