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Eröffnungskonzert

Baltic Sea Philharmonic- Kristjan Järvi (Dirigent)  

Historisch-Technisches Museum
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde

Tickets from €25.00 *
Concession price available

Event organiser: Förderverein Usedomer Musikfreunde e.V., Maxim-Gorki-Straße 13, 17424 Seebad Heringsdorf, Deutschland
* Prices incl. VAT plus €2.00 Service charges and delivery costs per order

Tickets


Event info

LIIS JÜRGENS: Dream of Tabu-tabu;
JAAN RÄÄTS: Konzert für Kammerorchester;
PETER TSCHAIKOWSKY: Der Nussknacker.
Dramatische Symphonie, arrangiert von Kristjan Järvi

Als aufsehenerregendes Musikerlebnis, mitreißend für das Publikum inszeniert – so ist das Baltic Sea Philharmonic – das junge Musikerinnen und Musiker aus allen Ländern des Ostseeraums vereint – unter Kristjan Järvis Leitung in Peenemünde immer wieder zu erleben. Musik der Harfenistin des Orchesters, Liis Jürgens aus Estland, wird die Festivalsaison eröffnen, gefolgt von einem Konzert von Jaan Rääts, der 1999 Ehrengast des Usedomer Musikfestivals war. Kristjan Järvi, Jubilar 2022 und selbst Este, hat verschiedene Tänze von Peter Tschaikowsky zu einer dramatischen Symphonie arrangiert. Sie stammen aus einem der größten Wunder der Musik: dem Ballett „Der Nussknacker”.

Event location

Historisch-Technisches Museum Peenemünde
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde
Germany
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Wer dem Historisch-Technischen Museum in Peenemünde, einem kleinen Ort im Norden Usedoms, einen Besuch abstattet, begibt sich auf eine spannende Gratwanderung zwischen Fortschritts-Begeisterung und historischem Bewusstsein. Mit einer sorgfältig konzipierten, einfühlsamen und beeindruckenden Ausstellung dokumentiert das Museum die Freude der Techniker über den ersten erfolgreichen Raketenstart und das Leid der unzähligen KZ-Häftlinge, die hier unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten.

Es ist das Jahr 1942, der Krieg läuft auf Hochtouren und in Peenemünde wird die erste Rakete ins All geschossen. Bis heute gilt dieser Start als Geburtsstunde ziviler wie auch militärischer Trägerraketen. Dieser spektakuläre Durchbruch wurde aber nur auf Kosten zahlloser Menschenleben ermöglicht. KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter mussten hier unter schlimmsten Bedingungen arbeiten. Allein die Massenproduktion forderte 15.000 Todesopfer. Hinzu kommen die Opfer, denen das Produkt, die militärische Rakete, zum Verhängnis wurde. Das Historisch-Technische Museum verdeutlicht seinen Besuchern diesen Gegensatz zwischen technischem Fortschritt und menschlichen Versagen auf beeindruckende Art und Weise. Es entstand 1991 und sieht sich seitdem als ein Ort internationaler Begegnungen und der Friedenspädagogik.

In authentischer Umgebung erzählt das Historisch-Technische Museum Peenemünde die bewegende und bewegte Geschichte der Luft- und Raumfahrttechnik. Innerhalb des größten technischen Denkmals Mecklenburg-Vorpommerns wird das Historisch-Technische Museum seinem Namen mit einer hervorragenden Ausstellung gerecht. Hier sind spannende und bewegende Einblicke garantiert!