Abgesagt
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Abschiedstournee Ludwig Güttler & Friedrich Kircheis Gastsolist: Thomas Irmen - Trompete/Orgel

Johanneskirche zu Düsseldorf
Martin-Luther-Platz
40212 Düsseldorf

Event organiser: Bubu-Concerts | Konzertagentur Stephan Frink, Goethestraße 4, 42657 Solingen, Deutschland

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Die Veranstaltung wurde abgesagt

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Nach einer mehr als fünfzigjährigen Karriere nimmt Ludwig Güttler mit seinen Konzerten im Jahr 2022 Abschied von der großen Bühne und natürlich auch von seinem Publikum:

Er ist ein Meister der klassischen Trompete, Dirigent, der Gründer von drei Orchestern, Musikwissenschaftler und Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden, für deren Wiederaufbau er sich jahrelang intensiv einsetzte und voller Leidenschaft in aller Welt warb: Ludwig Güttler.

Zusammen mit seinen kongenialen Partnern Friedrich Kircheis an der Orgel und dem Trompeter Thomas Irmen als Gastsolisten spielt Güttler Werke des Barocks von J.S. Bach, D. Buxtehude, H. Purcell, J.B. Loeillet, P. Vejvanovski und J.G. Walther (Änderungen vorbehalten).

Trompete und Orgel - das ist immer wieder aufs Neue eine Klangkombination von besonderem Reiz. Der strahlende Klang des Blechblasinstrumentes verschmilzt ganz wunderbar mit den Tönen der so wandelbaren "Königin der Instrumente".

Der Name Ludwig Güttler ist ein Begriff für meisterhafte Trompeten- und Hornkonzerte. Kein Wunder also, dass der sächsische Großmeister stets vor ausverkauften Kirchen und Konzertsälen musiziert.

Als Solist auf Trompete und Corno da caccia zählt der Maestro zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart.

Thomas Irmen wurde in Mönchengladbach geboren und begann mit neun JahrenTrompete zu spielen.

Er studierte bei Prof. Wolfgang Pohle an der Folkwang-Hochschule Essen und bei Prof. Peter Michael Krämer an der Hochschule Felix Mendelsohn Bartholdy in Leipzig. 1994 Engagement als Solo-Trompeter der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. 1999 - 2008 Ensemble Semper Brass Dresden, seit 1996 Mitglied des Blechbläserensemble Ludwig Güttler. Gründer des Ensembles Brass Consort Chemnitz/Düsseldorf. Er spielt als Solist in verschiedenen Besetzungen und wurde u.a. als Solist für das Trompetenkonzert von Alexander Arutjunjan und das Trompetenkonzert Es-Dur von Josef Haydn verpflichtet. Darüber hinaus konzertiert er mit eigenen Programmen für Gesang, Trompete und Orgel mit der Mezzosopranistin Sylvia Irmen. Konzertreisen führten ihn durch Europa, nach New York und Shanghai.

Friedrich Kircheis war bis 2005 Kantor und Organist an der Diakonissenhauskirche in Dresden und tritt als Organist und Cembalist verschiedener Kammermusikvereinigungen auf, u. a. von 1975 bis 1982 als Mitglied der Dresdner Kammersolisten.

Location

Johanneskirche zu Düsseldorf
Martin-Luther-Platz 39
40212 Düsseldorf
Germany
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Als größte evangelische Kirche Düsseldorfs und als Citykirche zieht die Johanneskirche Gläubige, Neugierige und Touristen gleichermaßen an. Sie ist Oase der Ruhe im Trubel der Stadt und einer der kulturellen Mittelpunkte der Rheinmetropole. Konzipiert für zwei Zwecke, Gottesdienst und Musikveranstaltung, ist die Johanneskirche nicht nur Ort des Gebets sondern auch Raum für hochkarätige Konzerte.

Nach langwierigen Verhandlungen über den Bau der neuen Kirche, konnte sie nach der Grundsteinlegung 1875 am Nikolaustag 1881 eingeweiht werden. Die Johanneskirche im Rundbogenstil wird vom Abbild des Apostels geziert und im Inneren von Elementen der italienischen Renaissance beherrscht. Der gewaltige Turm strebt mit seinen 85 Metern gen Himmel und ist Sinnbild des stolzen Protestantismus der damaligen Zeit. Diese ursprüngliche Kirche fiel zu großen Teilen dem Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges zum Opfer, konnte nach grundlegenden Renovierungen aber wieder genutzt werden. Trotzdem wurde sie in den 50er-Jahren wieder aufgebaut und blieb im Inneren trotz des dominierenden Kruzifixes weitgehend schmuck- und bilderlos.

Ein heller, luftiger Kirchenraum, vielseitig nutzbar, mit großen Emporen und Glasbrüstungen: Die Johanneskirche beeindruckt mit ihrem modernen Erscheinungsbild. Auch die Hochkanzel setzt dieses Bild fort. Die transparente Glasverkleidung mit eingravierten Schriftzügen wirkt zurückgenommen und lenkt die Aufmerksamkeit bewusst auf den Redner.